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» Verein » Rasenplatz | 21.12.2020 | (4)

TuS Löhndorf – Umbau des Tennenplatzes in einen Naturrasenplatz

Vorgezogenes Weihnachtsgeschenk für den TuS Löhndorf – Umbau des Hartplatzes in einen Naturrasenplatz
Nach langem Warten ist nun der Startschuss zum Umbau des Sportplatzes von einem Hartplatz in einen Naturrasenplatz erfolgt. Am 12.12.2020 rollten die Bagger an um das blei- und zinkbelastete Deckschichtmaterial des Hartplatzes abzubaggern und zu entsorgen.

Eigentlich sollte der neue Rasenplatz bereits in 2019 fertig gestellt sein. Die Finanzierung stand, die Zuschüsse von Landessportbund, Kreis und Stadt waren genehmigt, der TuS hatte mit der Stadt einen Pacht- und Nutzungsvertrag über 25 Jahre abgeschlossen, so dass Mitte 2019 mit der Umbaumaßnahme hätte begonnen werden können. Im Mai wurde dann dem TuS Löhndorf durch die Stadt eröffnet, dass eine Schadstoffanalyse des Deckschichtmaterials eine Schwermetallbelastung ergeben hatte, die über den Grenzwerten lag. Da die Entsorgungskosten nicht im Haushaltsplan der Stadt Sinzig vorgesehen waren, musste die Maßnahme vorerst zurückgestellt und in den politischen Gremien neu beraten werden.

Aufgrund der Schwermetallbelastung des Hartplatzes entschied man sich auf TuS-Seite vorsorglich den Platz zu sperren und jeglichen Spielbetrieb zu untersagen. Der Vorstand sah sich nicht in der Lage die Verantwortung für das Offenhalten und damit die Bespielbarkeit des Platzes zu übernehmen. Somit kann seit fast 1 ½ Jahren kein Trainings- und Spielbetrieb mehr stattfinden, was für den Sportverein einen Einnahmeverlust darstellte, da die laufenden Kosten weiter liefen. Für die Spielgemeinschaft mit dem SV Westum bedeutet dies auch, dass der bis dahin auf zwei Sportplätzen durchgeführte Trainings- und Spielbetrieb nur noch auf dem Kunstrasenplatz in Westum stattfindet, was eine immense Einschränkung für die einzelnen Mannschaften darstellt. So müssen sich mehrere Mannschaften im Trainingsbetrieb einen Platz teilen.

Der TuS gab aber nicht auf. Mit Unterstützung durch Bürgermeister Andreas Geron, dem Ortsbeirat mit Ortsvorsteher Volker Holy sowie den städtischen Gremien sah man Anfang 2020 wieder Licht am Ende des Tunnels. Dankenswerterweise wurden im Haushaltsplan der Stadt Mittel für die Entsorgung des belasteten Materials und die Umbaumaßnahme eingestellt. Der Landessportbund erklärte sich bereit die Zuschussmittel auch weiterhin zur Verfügung zu stellen, so dass die Planungen weiterlaufen konnten.

Der Durchbruch gelang dann im Oktober dieses Jahres nach einem Gespräch von Vertretern des TuS mit Bürgermeister Geron, dem Fachbereichsleiter Andreas Braun, Ortsvorsteher Volker Holy und seinem Stellvertreter Norbert Fuchs. Vereinbart wurde, dass seitens der Stadt nunmehr schnellstmöglich die Aufträge für das Abfahren des belasteten Materials und dem Einbau der Beregnungsanlage erteilt werden. Seitens der Stadt wurde Wort gehalten und am 12.12.2020 mit dem Abbaggern der schwermetallbelasteten Deckschicht auf dem Hartplatz begonnen. Zwischenzeitlich ist das Material entsorgt worden und im Januar, sofern das Wetter es zulässt, wird mit dem Einbau der Beregnungsanlage weiter gebaut. Danach werden dann die Arbeiten für den Naturrasenplatz erfolgen, so dass beim TuS die Hoffnung besteht, spätestens im Sommer 2021 auf dem Sportplatz in Löhndorf wieder Fussball spielen zu können.

Allerdings wird dies auch noch ein finanzieller Kraftakt für den TuS Löhndorf werden, so dass man beschlossen hat über ein Patenmodell Einnahmen zu generieren.

Der TuS Löhndorf dankt an dieser Stelle nochmals allen, die sich für die Umsetzung der Maßnahme stark gemacht haben.

Unter der Rubrik TuS-Rasenplatz wird in den nächsten Monaten immer wieder über den Fortgang der Arbeiten berichtet.

Dieter Dismon, TuS Löhndorf




 

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